Neue Broschüre: Revolutionäre Kritik des Trotzkismus
Unsere neue Broschüre „Revolutionäre Kritik des Trotzkismus“ (ca. 137 Seiten) von Soziale Befreiung ist da. Die Broschüre könnt Ihr hier für 5-€ (inkl. Porto) über Onlinemarktplatz für Bücher booklooker.de oder direkt bei uns auch als E-Book bestellen.

Inhalt
Einleitung
Paul Mattick, Bolschewismus und Stalinismus
Konkurrenten um die Macht
Die Bolschewisten und die Spontaneität der Massen
Die Partei-„Maschinerie“
Trotzki, ein Apologet des Stalinismus
Das Resultat: Staatskapitalismus
Willy Huhn, Trotzki und die proletarische Revolution
Fabrikräte und Arbeiterkontrolle
Anmerkungen des Verfassers
Willy Huhn, Trotzkis Bonapartismus 1918 bis 1923
Anmerkungen des Verfassers
Willy Huhn, Zur Theorie des „Arbeiterstaates“ in Russland
Anmerkungen des Verfassers
Nelke, Der Trotzkismus – eine Ideologie der Kapitalvermehrung
1. Der klassische Marxismus zwischen antikapitalistischer Kritik und nationalkapitalistischer Politik
2. Revolution und Konterrevolution in „Sowjet“-Russland (1917-1921)
3. Der Marxismus-Leninismus als staatskapitalistische Ideologie und Praxis
4. Der Trotzkismus als oppositionelle staatskapitalistische Ideologie
5. Wie der Trotzkismus den Privatkapitalismus reproduziert
6. Trotzkismus und Krieg
Nelke, Über Paul Mattick und Willy Huhn
1. Die Entwicklung des Rätekommunismus in Deutschland und in den Niederlanden
2. Paul Mattick
3. Die Schrift Bolschewismus und Stalinismus
4. Willy Huhn
5. Huhns Schriften gegen den Trotzkismus
Wie der Trotzkismus den Privatkapitalismus reproduziert
Innerhalb des Privatkapitalismus betrieb und betreibt der Trotzkismus eine Politik des gewerkschaftlichen und parlamentarischen Sozialreformismus einschließlich von Einheitsfronten mit der Sozialdemokratie und dem Marxismus-Leninismus. Besonders letzteres war selbstmörderisch. So war der Trotzkismus in Vietnam in den 1930er Jahren relativ stark. Doch er ging eine Einheitsfront mit den StalinistInnen ein. Letztere bauten in den 1940er Jahren die Guerillaorganisation Viet Minh auf, die auch blutig gegen TrotzkistInnen vorging.
Nach Trotzkis Ansicht hätte auch in Deutschland nur eine Einheitsfront aus Sozialdemokratie und Stalinismus die Machtübergabe an die Nazis verhindern können. Eine Einheitsfront aus jenen zwei bürgerlich-bürokratischen Parteiapparaten, die real arbeitsteilig-konkurrenzförmig die kampflose Kapitulation des Proletariats organisiert hatten?! Wirkliche RevolutionärInnen traten für den selbstorganisierten Klassenkampf – unabhängig von und gegen die Partei- und Gewerkschaftsapparate – gegen Weimarer Republik und Nazis ein. Aus revolutionärer Perspektive hätte der Faschismus in Deutschland nur verhindert werden können, wenn das Proletariat die Weimarer Republik vor der Machtübertragung an die Nazis revolutionär zerschlagen und damit die Voraussetzung für eine klassen- und staatenlosen Gemeinschaft geschaffen hätte. Sozialdemokratische, marxistisch-leninistische und trotzkistische Parteiapparate konnten und können nur den Kapitalismus in privater oder verstaatlichter Form reproduzieren.
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