Neue Broschüre: Analyse und Kritik der Warenproduktion
Unsere neue Broschüre „Analyse und Kritik der Warenproduktion“ (ca. 139 Seiten) von Soziale Befreiung ist da. Die Broschüre könnt Ihr hier für 5-€ (inkl. Porto) über Onlinemarktplatz für Bücher booklooker.de oder direkt bei uns auch als E-Book bestellen.

Inhalt
Einleitung
Gebrauchs-, Produktions- und Tauschwert
I. Gebrauchs- und Produktionswert – allgemeine Kategorien der menschlichen Produktion
1. Der Gebrauchswert
2. Der Produktionswert
II. Der Tauschwert – besondere Kategorie der Warenproduktion
1. Die Entwicklung des Tauschwertes mit der Produktion für den Austausch
2. Tausch- und Gebrauchswert in der Warenproduktion
3. Tausch- und Produktionswert in der Warenproduktion
4. Der Mehrwert – ein ganz besonderer Teil des kapitalistisch produzierten Tauschwertes
5. Das Dreiecksverhältnis Tausch-, Gebrauchs-, und Produktionswert in der Warenproduktion
III. Kritik der marxistischen Begriffsverwirrung
1. Keine klare Unterscheidung zwischen Produktions- und Tauschwert
2. Nicht Doppel-, sondern Dreifachcharakter der Ware
Warenproduktion
I. Kleinbürgerliche Warenproduktion und kapitalistischer Handel
1. Kleinbürgerlich-selbstproduktives Eigentum an den Produktionsmitteln
2. Die embryonale Ausbeutung von Lohnarbeit in der kleinbürgerlichen Warenproduktion
3. Kapitalistischer Waren- und Geldhandel.
II. Kapitalistische Warenproduktion
1. Von der kleinbürgerlichen zur kapitalistischen Warenproduktion
2. Kapitalistische Warenproduktion auf Basis der Sklaverei
3. Kapitalistische Warenproduktion auf Basis der Lohnarbeit
4. Die Krisendynamik der industriekapitalistischen Warenproduktion
Die Entwicklung des Geldes als Verselbständigung und Abstraktion des Tauschwertes
1. Der noch nicht verselbständigte Tauschwert beim Naturaltausch
2. Die Herausbildung des allgemein anerkannten Tauschmittels
3. Die Funktionen des Geldes
4. Produktions- und Tauschwert des Metallgeldes
5. Gold als Weltgeld
6. Die Emanzipation des Buch- und Papiergeldes gegenüber der metallischen Basis
Ware-Geld-Beziehungen als verdinglichte gesellschaftliche Verhältnisse
1. Freie Marktsubjekte und Konkurrenzindividuen
2. Warenästhetik
3. Geldfetischismus
Die politische Organisation der industriekapitalistischen Warenproduktion
1. Politische Macht und Ohnmacht der Bourgeoisie in der eurasischen Übergangsperiode zum Industriekapitalismus
2. Staatlich garantierte freie Marktsubjektivität
3. Wirtschaftlicher und politischer Liberalismus
4. Die Integration der institutionalisierten ArbeiterInnenbewegung in den demokratischen Staat
5. Die extreme Mitte, Rechts- und Linksreaktion
6. Staatsinterventionismus und (klein)bürgerlicher Konkurrenzindividualismus
7. Der Nationalismus der freien Marktsubjekte und Konkurrenzindividuen
8. Sozialökonomische Aspekte des Imperialismus
Praktisch-geistige Reproduktion oder revolutionäre Aufhebung des Tauschwertes?!
I. Die marxistische und anarchistische Reproduktion des Tauschwertes
1. Inkonsequenzen des klassischen Marxismus
2. Die marxistisch-leninistische Verstaatlichung der Warenproduktion
3. Der Trotzkismus als eine oppositionelle staatskapitalistische Ideologie
4. Marktsozialismus
5. Die anarchistische Reproduktion der Warenproduktion
II. Die kommunistische Überwindung des Tauschwertes
1. Objektive Voraussetzung: ein großer Anteil des Weltproletariats an der globalen Bevölkerung
2. Objektiv-subjektive Voraussetzung: die revolutionären Tendenzen des reproduktiven Klassenkampfes
3. Objektiv-subjektive Voraussetzung: revolutionäre Situationen
4. Objektiv-subjektive Voraussetzung: die revolutionäre Klassenkampforganisation
5. Objektiv-subjektive Voraussetzung: die antipolitische Zerschlagung des Staates
6. Objektiv-subjektive Voraussetzung: die gesamtgesellschaftliche Verfügungsgewalt über Produktionsmittel
7. Objektiv-subjektive Voraussetzung und Folge: die klassen- und staatenlose Weltgemeinschaft
III. Inkonsequenzen auf einem richtigen Weg
1. GIK, Grundprinzipien kommunistischer Produktion und Verteilung
2. Guenther Sandleben, Gesellschaft nach dem Geld
Geldfetischismus
Die verdinglichte menschlich-gesellschaftliche Ware-Geld-Beziehung produziert notwendigerweise ein falsches Bewusstsein, den Geldfetischismus. Das tote Ding Geld bekommt in der Ideologie der Marktsubjekte – und auch ProletarierInnen sind als VermieterInnen ihrer Arbeitskraft und als KäuferInnen von Lebensmitteln kleinbürgerliche Marktsubjekte – eine lebendige Gestalt. Es bekommt Eigenschaften von lebendigen Menschen angedichtet. Dieser Geldfetischismus kommt auch in Alltagssprüchen zum Ausdruck. Zum Beispiel in diesem: „Geld regiert die Welt.“ Geld kann nicht regieren. Es sind kapitalistische GeldbesitzerInnen, die die Welt regieren, aber nicht das tote Ding Geld. Es ist der menschliche Besitz des Geldes, die Macht demonstriert. Die Macht, sich Arbeitskräfte zu mieten, Prostituierte sexuell zu benutzen oder sich Regierungsentscheidungen zu kaufen. Es sind die gesellschaftlichen Beziehungen der Menschen in einer kapitalistischen Warengesellschaft, die dem toten Ding Geld eine solche Macht verleihen. Und auch kapitalistische GeldbesitzerInnen werden von der Ware-Geld-Beziehung und deren Krisen mehr beherrscht, als dass sie umgekehrt die Ware-Geld-Beziehung beherrschen.
Mehr…
Neueste Kommentare